Pay Per View (PPV)
Pay-per-View (PPV)
Die simpelste Internet-Vermarktungsmethode funktioniert wie Fernsehwerbung: Nach dem Gießkannenprinzip wird die Werbebotschaft hinausposaunt, in der Hoffnung, dass der eine oder andere Nutzer schon Interesse haben wird. Der Werbetreibende zahlt für jeden Konsumenten, der seine Werbung sieht, auch wenn sie diesen gar nicht interessiert. Das Internet-Äquivalent dieser Werbeform findet in Form von Bannern, Pop-Ups und Layern statt, die in oder über die eigentliche Webseite gelegt werden. Bezahlt wird vom Werbetreibenden pro Tausend Netznutzern, die mit seiner Werbung erfolgreich konfrontiert wurden. Üblicherweise liegt der dementsprechende Tausender-Kontakt-Preis (TKP) zwischen 3 € und 9 €.
Pay-per-Click (PPC)
Beim Pay-per-Click wird die Provision erst fällig, wenn ein Besucher tatsächlich auf ein Werbefeld klickt. Mittels eines eindeutigen Referrer-Codes, der durch den Klick übermittelt wird, erfährt der Werbende, wem er seinen neuen Besucher zu verdanken und wen er also zu bezahlen hat. Pro Klick kann der Referrer, der den Besucher vermittelt hat, mit 0,05 € bis 0,30 € rechnen.
Pay-per-Lead (PPL)
Beim Pay-per-Lead sind noch höhere Anforderungen an die Vermittlungsprovision geknüpft. Erst, wenn der vermittelte Besucher eine festgelegte Aktion auf der Seite des Merchants durchgeführt hat, bekommt der Affiliate sein Geld. Eine solche Aktion kann beispielsweise das Abonnieren eines Newsletters oder das Anlegen eines Mitgliedskontos sein. Für jeden auf diese Weise neu gewonnenen Kunden wird eine feste Provision ausgeschüttet, die zwischen 5 € und 120 € liegt.
Pay-per-Sale (PPS)
Das Pay-per-Sale entspricht der klassischen Provision: Kauft ein vermittelter Kunde beim Händler ein, bekommt der Vermittler einen Teil des Umsatzes. Diese Beteiligung wird prozentual ausgeschüttet und liegt meist zwischen 3 % und 30 %. Dabei können dank langlebiger Cookies auch Einkäufe berücksichtigt werden, die erst Tage oder Wochen später vom vermittelten Kunden getätigt werden.
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